DENKmal-Film

Was heißt'n hier Liebe (Kinofilm 1978)

Die Verfilmung des legendären Theatererfolgs der Roten Grütze in Originalbesetzung (Holger Franke, Günther Brombacher, Helma Fehrmann, Alfred Cybulska, Ulli Radhöfer).

Ein Film um Liebe und Sexualität für Leute in und nach der Pubertät – nach einem Stück, das Deutschlands bestes und beliebtestes Jugendtheater „Rote Grütze“ auf die Bühne brachte. Das Modell‑Pärchen Paul und Paula ist in seiner ersten Lebenskrise, der Pubertät. Bis vor kurzem war für sie noch klar, dass alle „Weiber“ beziehungsweise „Kerle“ blöd sind. Jetzt geraten die Emotionen in Unordnung. Sehnsüchte beziehen sich plötzlich auf das andere Geschlecht. Wie damit umgehen? All das spricht die „Rote Grütze“ an, in Sketchen, Songs und kommentierenden Zwischenszenen.

Paula und Paul, zwischen 13 und 15 Jahre alt, kommen aus unterschiedlichen Elternhäusern. Sie besucht die Realschule, er die Hauptschule. Gemeinsam fehlt das Interesse an der Schule und ein zunächst vorsichtiges Interesse aneinander. Noch bevor sie miteinander schlafen, erfahren wir von ihrem Verhältnis zu sich selbst, zu ihrem Körper, den Veränderungen, die mit ihm passieren, ihren Träumen und Wünschen.

Es kommt zur ersten Verabredung für ein Klassenfest, dem ersten Kuss, der ersten Ohrfeige, dem ersten Alleinsein in einer Laube, Verlegenheiten, Zärtlichkeit und Irritation. Ein Missverständnis, das sie – wie der Ansager der Show sagt – nicht klären konnten und wollten, ist dann abrupt und schrecklich der Grund für die Trennung der beiden. Da im Film alles möglich sein kann, werden die beiden – mit dem Einverständnis des Publikums – wieder zusammengebracht.

Schlussendlich kommt es zum „Letzten“, zur Originalübertragung der ersten Liebesbegegnung zwischen Paul und Paula.

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